Einst das grosse Ragazer Bibelquiz ...

... heute grundlegende Kritik an Gott, Bibel und Christentum.


Deschner - Der gefälschte Glaube
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Das Ragazer Bibelquiz umfasste bis zu seiner Stilllegung im Jahr 2008 insgesamt 1'109 Fragen. 29'495 Teilnehmer beantworteten 953'340 Fragen. Nebst vielen weiteren Bibelrätseln fanden sich hier auch über 500 Sudokus.
Heute ...
... stehen unverkennbar keine (Bibel-)Rätsel mehr zur Verfügung.
Stattdessen finden Sie hier nun manches Interessante und auch Erschreckende über Gott und Bibel, über Religion und Glaube, Dinge, die Kirchen und ihre Diener verschweigen und Gläubige meist nicht wissen (wollen).
Das bisherige Design der Seite wurde bewusst beibehalten.

Info
Diese Seite wurde am 21.12.2012 letzmals aktualisiert.

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Warnung

Bitte beachten Sie, dass dieser private Webauftritt Fakten über und Einsichten in die christliche Glaubenslehre vermittelt, die Ihren christlichen Glauben zutiefst erschüttern könnten.

Die offene und deutliche Sprache auf diesem Webauftritt ist den Hauptfiguren der Bibel geschuldet, die auf gleiche Weise kommunizieren.

Haben Sie die Bibel schon gelesen?

Haben Sie Bibel, das Buch der Bücher oder die Heilige Schrift, wie sie auch genannt wird, schon einmal aufmerksam von vorne bis hinten gelesen?

Oder bleiben Sie wie die Mehrzahl der Christen stets selektiv, picken sich ein paar schöne Textstellen heraus und begnügen sich mit den biblischen Geschichten von imponierenden Wundertaten und bewundernswerten Glaubenshelden, von Nächstenliebe und Erlösung, die Sie aus der Sonntagsschule oder aus eindrucksvollen Predigten und glaubensstärkenden Schriften kennen?

Die Bibel hat eine noch ganz andere Seite, die die meisten Gläubigen nicht kennen und auch nicht wahrhaben wollen. Wenn Gläubige sich daran machen, die Bibel als Ganzes verstehend zu lesen und sich nicht nur selektiv schöne Begebenheiten und Verse rauspicken, sind sie der kaum mehr zu übertreffenden Grausamkeiten wegen meist geschockt und lesen nicht mehr weiter.

Bei aller Sympathie und Ehrfucht, die Sie der Bibel bisher entgegen brachten und das vielleicht noch immer tun: Haben Sie sich auch schon Gedanken darüber gemacht, ob dieses sogenannte Buch der Bücher denn wirklich eine tragfähige und letztverbindliche Grundlage für Moral und Ethik sein kann, sein darf?

Fragwürdige Bibel

Diese Frage nach der Basis für Moral und Ethik ist mehr als berechtigt. Immerhin haben 250 Jahre intensive Bibelforschung den "Wort-Gottes-Lack" matt und brüchig werden lassen. Was zum Vorschein kam und noch immer kommt, will so gar nicht zu einer heiligen Schrift passen.

Die vor allem von Theologen vorangetriebene Forschung macht deutlich, dass die Bibel nicht wirklich vertrauenswürdig ist. "Es gibt einfach zu viele Fälle, bei denen wir eingestehen müssen: Was hier als ein bestimmtes geschichtliches Ereignis erzählt wird, hat sich so nicht abgespielt ...", gibt z.B. der katholische Theologe Meinrad Limbeck freimütig zu.

Die Erkenntnis, dass nicht alles für bare Münze genommen werden darf, die ist nicht neu. Papst Leo X. (1475-1521) bekannte gegenüber Kardinal Bembo: "Was Uns und den Unsrigen jenes Märchen von Christus für Vorteile gebracht hat, ist durch alle Jahrhunderte zur Genüge bekannt." (Zitat nach Oskar Panizza: Deutsche Thesen gegen den Papst und seine Dunkelmänner, projekt.gutenberg.de)

Hat dieser Jesus existiert?

Jesus ist im christlichen Glauben die zentrale Figur. Aber existierte dieser Jesus tatsächlich?

Rund 400 Jahre nach Leo X. fasste der bekannte Theologe und spätere Urwaldarzt Albert Schweitzer die Resultate der unter der Ägide von Theologen durchgeführten Leben-Jesu-Forschung so zusammen:

"Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert." (Albert Schweitzer, Gesammelte Werke in fünf Bänden, Band 3, S. 872)

Das war die Bankrotterkläung für den Versuch, Jesus als historische Figur zu etablieren. Hemmungslos behaupten Christen, allen voran natürlich kirchliche Kreise, weiterhin: Jesus hat gelebt, das ist auch durch ausserbiblische Quellen hinreichend belegt.

Von "hinreichend belegt" kann jedoch keine Rede sein. Die angeblichen Belege für die Existenz Jesus in den Schriften z.B. eines Sueton, eines Josephus, eines Tacitus und wie sie alle hiessen, hatten damals zu Schweitzers Zeiten genauso wenig einer näheren Prüfung standgehalten wie sie es heute tun.

Was also sollen wir, fragt der Theologe Hermann Detering in seinem Buch 'Falsche Zeugen', "von einem Menschen halten, der außer in den Schriften seiner Anhänger nirgendwo auftaucht und über dessen Herkunft, Geburts- und Todesjahr bzw. -tag selbst dort [Anmerkung: In den Schriften der anhänger] Uneinigkeit besteht? Natürlich zweifeln wir!"

Ein erstes Fazit

So manches, was im christlichen Glauben als unumstössliche Wahrheit gilt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Lug und Betrug. Von Anfang an wurden die Gläubigen belogen und hinters Licht geführt, wie der evangelische Theologe Carl Schneider in seiner 'Geistesgeschichte des antiken Christentums.' verdeutlicht: "Die Fälschungen beginnen in neutestamentlicher Zeit und haben nie aufgehört."

Und so bleibt nur festzuhalten: Da dieser Jesus mit hoher Wahrscheinlichkeit nie existierte, gibt es auch keinen Sohn Gottes, der sich für die Menschen opferte und den Tod hätte überwinden können. Auch das Christentum baut wie alle anderen Religionen auf Mythen, Phantastereien und manchmal sogar auf zum Teil faustdicken Lügen auf. .

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